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   Kreisseniorenrat Waldshut e.V.
Landkreis Waldshut   
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Akademie 55+
Veranstaltungen

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Der iPunkt ist ein Treffpunkt für alle Interessierten, bevorzugt für Seniorinnen
und Senioren, die Hilfestellung bei der Benutzung ihres PCs, Tablets oder
Smartphones benötigen. Hier können Sie sich mit anderen bei einem
gemütlichen Kaffee austauschen und/oder sich von ehrenamtlichen Experten
beraten lassen. Die Beratung ist kostenlos. Bei WLAN-Nutzung wird von
der Gretstube ein Kostenbeitrag von 3,- € verlangt.

Wir unterstützen Sie beratend bei der Geräte- und Programmauswahl, bei der Installation von Programmen auf mitgebrachten
Geräten, bei der Installation, Einrichtung und Handhabung von Apps, in Sicherheitsfragen sowie bei Bedienungsproblemen.
Nicht übernommen werden von uns: Gerätebeschaffung, Reparaturen, Hardwareeinrichtungen, Netzwerkberatung, Haftung oder Garantie.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Gebhard Kaiser, E-Mail: oder Wolfram Kremp, E-Mail:

Veranstalter: Bildungswerk Waldkirch und Kreisseniorenrat Waldshut
Ort: Gret-Stube, Fohrenbachstraße 5, 79809 Weilheim-Nöggenschwiel
Nächste Termin: 05.12.2017, 06.03.2018, 15 bis 17 Uhr
Januar & Februar ist Winterpause
Betreuer: Gebhard Kaiser, Theo Kraus, Wolfram Kremp und Manfred Metzger

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Berichte über Veranstaltungen

Ehrenamt – eine kostbare Ressource
Workshop mit Silke Marzluff, Soziologin
Kooperationsprojekt des Kreisseniorenrates mit dem Landratsamtes Waldshut, Abteilung Altenhilfe
12. Oktober 2017, 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr, Haus des Gastes in Höchenschwand
Zum ersten Mal lud der Kreisseniorenrat in Zusammenarbeit mit der Abteilung Altenhilfe des Landratsamtes Waldshut Ehrenamtliche, die in der Seniorenarbeit tätig sind, nach Höchenschwand zu einem Workshop ein. Zum Thema „Ehrenamt – eine starke Ressource“ referierte die Soziologin Silke Marzluff aus Freiburg.
Rund 30 Personen aus der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Landkreis Waldshut folgten der Einladung des Kreisseniorenrates und des Landratsamtes Waldshut in das Haus des Gastes in Höchenschwand. Eine beachtliche Zahl an Teilnehmern, wie der Kreisseniorenrats-Vorsitzende, Gernot Strohm, betonte. Man sehe, wie wichtig die Stärkung und Vernetzung untereinander, gerade in einem flächenmäßig großen Landkreis wie Waldshut, sei, so der Vorsitzende weiter. Zum ersten Mal sahen die Verantwortlichen die Dringlichkeit dieser Veranstaltung. „Ohne das Ehrenamt und die Leistungen der ehrenamtlichen Tätigkeit würden viele Bereiche unserer Gesellschaft nicht funktionieren“, war sich Wolfram Kremp, stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenrates, sicher.
Eines der wichtigsten Themen an diesem Donnerstagvormittag war die Vernetzung unter den Ehrenamtlichen. „Wir wollten einen Austausch zwischen Menschen schaffen, die sich für gleichartige Ziele engagieren“, sagte Ulrike Klein vom Landratsamt Waldshut. In kleinen Gruppen entstanden Ideenbörsen, die sich mit Problemen und Herausforderungen der Seniorenarbeit im Landkreis beschäftigten. Dazu zählten unter anderem die Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen sowie Kooperationsmöglichkeiten mit kommunalen Vertretener. Zudem sollte aber auch das Selbstwertgefühl der anwesenden Ehrenamtlichen gestärkt werden. Denn gerade in diesem Tätigkeitsbereich mangelt es oft an Anerkennung. Die Referentin machte den Teilnehmern deutlich, dass die Ressource Ehrenamt eine besonders kostbare sei, aber keinesfalls unbegrenzt verfügbar wäre. „Vor allem im Bereich der Seniorenarbeit stößt das Ehrenamt zunehmend an seine personellen Grenzen“, sprach Marzluff ein großes Manko an.
Mit der Soziologin Silke Marzluff aus Freiburg wurde eine Referentin gefunden, die sich im Bereich der Seniorenarbeit einbringt und auskennt. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen vor allem in der Förderung von Engagement und Beteiligung auf kommunaler Ebene. Zudem ist sie nebenberuflich als Trainerin, Coach und Moderatorin in der Umsetzung von Maßnahmen tätig. (Fabienne Zintl)
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Rosendorf Nöggenschwiel
Schwarzwald-Rosendorf-Führung mit Erich Boll
Zweiter Vorsitzender im Verkehrsverein,
Rosenbauftragter, Koordinator für die Rosendörfer, Rosenstädte
und den Rosenkreis bei der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. (GRF)
Erich Boll führte uns durch das Rosendorf mit Rosen-Sortiments-Garten und Rosen-Duft-Garten.
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Im Anschluß bekam jeder Gast ein Rosenschnäpsle oder einen Rosenlikör zur Kostprobe.
Dienstag, 13. Juni

Jüdisches Leben in Tiengen
Stadtführung mit Gebhard Kaiser
Vorstandsmitglied im Freundeskreis Jüdisches Leben in Tiengen. Der Freundeskreis hat es sich zum Ziel
gesetzt, das Andenken an die jüdischen Mitbürger von Tiengen und deren erlittenes Schicksal zu bewahren.
Vielen Bürgern von Waldshut-Tiengen und Umgebung ist nicht bekannt, dass vor dem Schreckensregime
der Nationalsozialisten eine lebendige Jüdische Gemeinde in Tiengen existierte. Es gab eine Synagoge,
einen jüdischen Friedhof sowie mehrere jüdische Geschäftshäuser und Gastwirtschaften. Diese Gemeinschaft
wurde von den Nationalsozialisten vollständig zerstört.
Gebhard Kaiser führte uns auf den Spuren jüdischen Lebens durch Tiengen, so dass die Teilnehmer über
dieses Kapitel Tiengener Geschichte viel Wissenswertes und Hintergründiges erfahren" konnten.
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Mittwoch, 19. Juli 2017


Münster und Scheffelräume im Schloss Schönau in Bad Säckingen
Führung mit Karl Braun, Stadtführer Bad Säckingen, profunder Kenner des Münsters, des Heiligen Fridolin und Viktor von Scheffels
Karl Braun erläuterte Geschichte, Architektur, Kunst, Orgel und vieles mehr detailgenau und sehr kenntnisreich. Dabei nahm er seine Zuhörer nicht nur räumlich mit, sondern führte sie spannend und unterhaltend durch zum Beispiel hinter der Oberfläche von bildlichen Darstellungen verborgene Gedankengebäude. Die Führung war ein Erlebnis. Dankenswerter Weise erhielten wir als "Zugabe" vor dem Besuch des Schlosses Schönau einen Überblick über Person, Wirken und Werk Viktor von Scheffels.
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14. September 2017



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"Ich trinke gern ein Wittenbergisch Bier"
lautete der Titel eines Vortrags, den die Akademie 55 + des Kreisseniorenrates
Waldshut anlässlich des Lutherjahres im katholischen Pfarrheim in Oberlauchringen
veranstaltete. Referent war der evangelische Theologe und Lehrer Dr. Karsten Jung
von der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. Anders als vielleicht zu erwarten
war, chronologische Auflistung und Erläutern der Lebensdaten des Reformators,
beleuchtete er dessen Persönlichkeit und dessen Lebenswerk anhand von vier
Themenkreisen und zahlreicher Anekdoten, was ihm nicht nur die volle Aufmerksamkeit seiner Zuhörer einbrachte, sondern auch ein gelegentliches Schmunzeln auslöste. Deutlich wurde, dass Martin Luther eine Persönlichkeit mit vielen Widersprüchen war: Voller Liebe gegenüber den ihm anvertrauten Seelen, gelegentlich aber auch voll Hass gegenüber seinen Gegnern. Von seinen Anhängern
wurde er wie ein Heiliger verehrt, von seinen Widersachern nicht selten verteufelt. Dankesworte für den gelungenen Abend sprach namens der Akademie 55+ der stellvertretende KSR-Vorsitzende Wolfram Kremp.
Alfred Lins